Pilonidalzyste

Pilonidalzyste, Dermoidzyste oder Sinus pilonidalis sind verschiedene Bezeichnungen für dieselbe Krankheit.
Es ist immer noch umstritten, ob es sich um eine angeborene oder erworbene Läsion handelt, aber es scheint wahrscheinlicher, dass es sich um eine erworbene Läsion handelt.
Die Krankheit tritt bei Männern doppelt so häufig auf wie bei Frauen und betrifft typischerweise die jüngere Altersgruppe (16-30 Jahre), mit etwa 26 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner pro Jahr.
Zu den Risikofaktoren für die Entstehung der Krankheit gehören Fettleibigkeit, ein sitzender Lebensstil, starker Haarwuchs, erbliche Faktoren und angeborene Merkmale (tiefe Spalte zwischen den beiden Gesäßbacken).
Die Läsion wird durch Haare und Borsten rund um den Anus, hauptsächlich oberhalb des Kreuzbeins im Bereich zwischen den beiden Gesäßbacken, verursacht, die durch mechanisches Trauma oder ständige Erneuerung und Bewegung der Hautzellen in tiefere Schichten gedrückt werden, wo sie dann einen kleinen Hohlraum oder eine Entzündung und schließlich einen Abszess unter der Haut bilden können.
Wenn sich ein Abszess entwickelt, kann dies mit Schmerzen, Schwellungen und Rötungen im Bereich des Rektums einhergehen, manchmal begleitet von Fieber.
Im Falle eines Abszesses ist eine sofortige chirurgische Untersuchung erforderlich.
In den Fällen, in denen sich kein Abszess entwickelt oder sich der Bereich nach der chirurgischen Exploration beruhigt, bleibt in der Regel ein chronischer Zustand mit wiederkehrenden Entzündungsschüben bestehen.
In der Haut sind winzige Fistelöffnungen (Gruben) zu sehen, in denen sich oft Haare befinden.
In solchen Fällen wird als erster Schritt eine dauerhafte medizinische Haarentfernung empfohlen, die in den meisten Fällen auch eine Therapie darstellt, da das Nachwachsen (Haare und Haarfollikel) beseitigt wird und die Entzündung abklingen kann.
Wenn die Haarentfernung nicht ausreicht, wird als erster Eingriff eine Form der minimal-invasiven Chirurgie empfohlen (Pit Picking Chirurgie), die hier für weitere Informationen.
Leider ist die Krankheit anfällig für Rückfälle, die bis zu 20-40% betragen können.
In wiederkehrenden Fällen oder bei größeren Fällen, möglicherweise mit Hautdeformationen, ist häufig eine plastische Operation erforderlich.

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